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Westbrook schreibt NBA-Geschichte – Schröders Hawks gewinnen

Russell Westbrook hat in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA Geschichte geschrieben und und den Triple-Double-Rekord von 1962 gebrochen.

Denver (SID) – Russell Westbrook hat in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA Geschichte geschrieben und einen 55 Jahre alten Rekord gebrochen. Der 28 Jahre alte Allstar erzielte beim 106:105 seiner Oklahoma City Thunder bei den Denver Nuggets sein 42. Triple-Double der Saison, damit übertraf er die bisherige Bestmarke von Oscar „Big O“ Robertson aus der Spielzeit 1961/62.

„Ich bin einfach nur dankbar, dass ich den Sport, den ich liebe, jeden Abend ausüben darf“, sagte Westbrook, der den Spielball seinen Eltern schenken will: „Ich fühle mich gesegnet.“

In Denver erzielte Westbrook 50 Punkte, zudem gelangen ihm 16 Rebounds und 10 Assists. Auf dem Weg zu der für den Rekord entscheidenden Vorlage feuerten auch die gegnerischen Fans in Denver den Oklahoma-Star an. „Das ist schon seit einer Weile so gewesen, überall haben die Fans sich so verhalten“, sagte Westbrook: „Das ist unglaublich, so etwas hätte ich mir nie erträumt.“

Letztlich sorgte er mit einem Dreier in den Schluss-Sekunden auch für den knappen Sieg seines Teams, der für Denver das Play-off-Aus bedeutete. Der letzte freie Platz in der Western Conference geht an die Portland Trail Blazers.

Der deutsche Nationalspieler Dennis Schröder feierte mit den Atlanta Hawks einen 126:125-Sieg nach Verlängerung gegen Meister Cleveland Cavaliers, die Play-off-Teilnahme war Atlanta zuvor schon durch die Ergebnisse der Konkurrenz sicher.

Schröder spielte gegen Cleveland solide, erzielte 13 Punkte und lieferte fünf Assists. Den Sieg ermöglichte ein schier unglaublicher Lauf seines Teams im vierten Viertel, die Hawks drehten dabei einen 26-Punkte Rückstand. „Ein vierter Abschnitt wie dieser ist schwierig zu erklären“, sagte Hawks-Coach Mike Budenholzer.

Die Dallas Mavericks um Superstar Dirk Nowitzki schleppen sich indes weiterhin dem Saisonende entgegen. Der Meister von 2011 hat seit längerer Zeit keine Chance mehr auf die K.o.-Runde und unterlag auch bei den Phoenix Suns mit 111:124. Nowitzki kam auf elf Punkte und drei Rebounds.

 

© SportHD, SID  2017-04-10  09:28 Uhr